Praxistest der Redaktion

Jackery Explorer 2000 v2 im Test: 2 kWh zum Mitnehmen – und das SolarSaga 200 lädt nach

Strom, wo keine Steckdose ist – nicht nur fürs Handy, sondern für Wasserkocher, Kühlbox und Kreissäge: Das verspricht der Jackery Explorer 2000 v2 mit gut 2 kWh LiFePO4-Akku, 2.200 W Dauerleistung und nur 17,5 Kilogramm. Im Set Solargenerator 2000 v2 kommt das faltbare SolarSaga 200 dazu, das die Station mit Sonnenstrom nachlädt. Wir haben das Set im Garten aufgebaut, gemessen, was das Panel in der Herbstsonne liefert, und ordnen ein, für wen es sich lohnt.

Falko Faix · Shopping-Redakteur Zuletzt aktualisiert: 02.10.2026 Lesezeit: ca. 19 Minuten
4,6/5 Testurteil

Unser Urteil zum Jackery Explorer 2000 v2

Der Jackery Explorer 2000 v2 packt gut 2 kWh in ein Gehäuse, das Ihr allein am Griff tragt – mit dem SolarSaga 200 lädt er sich selbst nach. 2.200 W reichen für Wasserkocher und Werkzeug, der Akku ist auf rund zehn Jahre ausgelegt, das Panel lieferte bei Herbstsonne 159 W. Grenzen setzen nur der Solareingang mit 400 W und die fehlende Erweiterbarkeit. Für 999,00 € statt 2.049,00 € – mit unserem Code POWER30 ab 999 € Bestellwert sogar 969,00 € – ist das Set eine klare Empfehlung.

2.042 WhLiFePO4-Akku, 4.000 Zyklen
2.200 WDauerleistung, 4.400 W Spitze
17,5 kgmit Klappgriff
159 WSolar gemessen (SolarSaga 200)

Dafür spricht

  • 2.042 Wh LiFePO4-Akku mit 4.000 Ladezyklen – ausgelegt auf rund zehn Jahre
  • 2.200 W Dauerleistung (4.400 W Spitze) für Wasserkocher, Kaffeemaschine und Werkzeug
  • Für 2 kWh ungewöhnlich kompakt: 17,5 kg, Klappgriff, flache Ablage oben
  • Schnell voll: 1,7 Stunden an der Steckdose, im Notfall-Modus 80 % in 52 Minuten
  • SolarSaga 200 lieferte im Test bei Herbstsonne 159 W – rund 80 % der Nennleistung
  • Panel wasserdicht nach IP68, bifazial, mit Magnetgriff in Sekunden aufgestellt
  • USV-Funktion: schaltet bei Stromausfall in unter 20 ms auf Akku
  • Leise (≤ 30 dB im Leise-Lademodus) und 3 + 2 Jahre Garantie

Das solltet Ihr wissen

  • Solareingang auf 400 W begrenzt – mit einem Panel dauert die Vollladung entsprechend länger
  • Nicht erweiterbar – wer mehr als 2 kWh braucht, greift zur Explorer 2000 Plus oder 3000 v2
  • Zwei Schuko-Steckdosen und ein USB-A-Anschluss
  • Notfall- und Leise-Laden nur per App; die Powerstation selbst ist nicht wetterfest

Unser Testurteil im Detail

Akku & Leistung9,5
Laden & Solar-Set9,0
Mobilität & Verarbeitung9,4
Anschlüsse & Ausstattung8,8
App & Bedienung8,6
Sicherheit & Langlebigkeit9,4
Preis-Leistung9,6
Jackery Explorer 2000 v2 auf dem Rasen vor dem voll aufgeklappten Solarpanel SolarSaga 200 mit vier Paneelen und orangefarbenen Griffen
Unser Testaufbau: Explorer 2000 v2 vor dem aufgeklappten SolarSaga 200 – zusammen bilden sie den Jackery Solargenerator 2000 v2.

Jackery Explorer 2000 v2: Lieferumfang & erster Eindruck

Wer den Solargenerator 2000 v2 bestellt, bekommt zwei Pakete: Station und Panel kommen getrennt, das zweite folgt meist binnen ein bis drei Werktagen. Auf dem Panel-Karton steht der IP68-Hinweis groß auf der Front.

Zwei Kartons auf dem Rasen: links der große Karton des SolarSaga 200 mit IP68-Hinweis, rechts der Karton der Powerstation
Das Set kommt in zwei Paketen – links das SolarSaga 200 mit IP68-Hinweis auf dem Karton, rechts die Powerstation.

Zu Station und Panel gehören das AC-Ladekabel, das Solar-Anschlusskabel und je eine Anleitung. Das Solarkabel hat eine kleine Box mit USB-A und USB-C – Handy oder Tablet laden so direkt am Panel. Laut Jackery liegt außerdem ein Adapter von DC8020 auf DC7909 für ältere Jackery-Geräte bei.

Zwei Bedienungsanleitungen, ein oranges AC-Ladekabel und das orange Solar-Anschlusskabel mit kleiner Box und Winkelstecker auf einem Holztisch
Zubehör im Set: Anleitungen für Panel und Station, das AC-Ladekabel und das Solarkabel mit kleiner USB-Box – ein Kfz-Ladekabel liegt nicht bei.

Nicht im Set: ein Kfz-Ladekabel. Wer im Auto laden will, bestellt es separat.

Praxistipp: Garantie sichern

Nach der Online-Registrierung verlängert Jackery die 3 Jahre Garantie um 2 Jahre. Laut Handbuch gilt die Zellgarantie nur, wenn Ihr den Akku innerhalb von 7 Tagen nach dem Kauf voll ladet und danach mindestens alle 6 Monate. Also gleich nach dem Auspacken an die Steckdose.

Verarbeitung, Gewicht & Griff

Zwei Kilowattstunden hießen lange: schwer und sperrig. Der Explorer 2000 v2 misst 33,5 × 26,4 × 29,2 cm und wiegt laut Jackery 17,5 kg – ein US-Testlabor wog 17,6 kg nach. Der Vorgänger Explorer 2000 Pro brachte noch 19,5 kg auf die Waage.

Jackery Explorer 2000 v2 schräg von oben auf dem Rasen, Tragegriff aufgestellt
Kompakt für 2 kWh: Mit aufgestelltem Griff trägt sich die Station wie ein großer Werkzeugkoffer.
Nahaufnahme des aufgestellten Klappgriffs und der flachen, griffigen Oberseite des Explorer 2000 v2
Der Griff klappt flach weg – dann wird die Oberseite zur Ablage für Lampe, Handy oder Kaffeebecher.

Jackery nennt sie die kleinste und leichteste 2-kWh-Powerstation mit LiFePO4-Akku – nach Herstellerangabe 41 % kleiner und 35,6 % leichter als der Branchenschnitt. Möglich macht das die CTB-Bauweise aus dem E-Auto-Bau: Die Zellen tragen die Struktur selbst.

Der Klappgriff ist das cleverste Detail: Aufgestellt spannt er sich über das ganze Gehäuse, weggeklappt wird die Oberseite zur ebenen, griffigen Ablage. Die Verarbeitung wirkt solide, die orangen Lüftungsgitter setzen den typischen Jackery-Akzent, die Steckdosen haben Schutzklappen. Ein Test vermisste Gummifüße – auf glatten Böden hilft eine rutschfeste Unterlage.

Sicherheit und Langlebigkeit

Für den LiFePO4-Akku nennt Jackery 4.000 Zyklen bis 70 % Restkapazität – bei einer Ladung pro Tag rund zehn Jahre. Der Vorgänger kam auf etwa 1.000 Zyklen.

Darüber wacht ChargeShield 2.0 mit 62 Schutzfunktionen; zertifiziert hat das Gerät unter anderem der TÜV Rheinland, dazu kommt ein Stoßtest nach IEC 60068-3-3. Geladen wird bei 0 bis 45 °C, entladen bei −10 bis 45 °C, sonst warnt das Display. Die Station selbst gehört an geschützte Orte – Haus, Zelt, Wohnmobil, Hütte –, nicht in Regen oder Nässe. Draußen steht nur das Panel.

Anschlüsse im Überblick

Alle Ausgänge sitzen an der Front – praktisch, wenn die Station im Kofferraum oder unter dem Tisch steht. Die Tasten AC und DC/USB schalten Steckdosen bzw. Kfz-Buchse und USB gruppenweise ein.

Front des Explorer 2000 v2 mit Kfz-Buchse, POWER-Taste, Display, LIGHT-Taste und Lampe, USB-C 30 W und 100 W, USB-A 18 W, Tasten DC/USB und AC sowie zwei Schuko-Steckdosen mit Klappen
Alles an der Front: Kfz-Buchse, Display, Licht, drei USB-Ports und zwei Schuko-Steckdosen mit Schutzklappen.

Die zwei Schuko-Steckdosen liefern 230 V mit reinem Sinus – „AC 2200W PURE SINE WAVE“ steht darunter. Auch empfindliche Elektronik und Geräte mit Motor laufen daran wie an der Hausdose.

Nahaufnahme der Ausgänge: Kfz-Buchse DC 12 V 10 A, POWER-Taste, USB-C 30 W, USB-C 100 W und USB-A 18 W
Links die Kfz-Buchse mit 12 V/10 A, darunter die USB-Ports – der 100-W-USB-C lädt auch Laptops.
Rechte Seite des Explorer 2000 v2 mit AC-Eingang 220–240 V 10 A, zwei DC8020-Eingängen und orangefarbenem Lüftungsgitter
Rechts sitzen die Eingänge: Netzstrom und zwei DC8020-Buchsen für Panels oder das Auto.

Der USB-C-Port mit 100 W lädt Laptops ohne Netzteil, der zweite USB-C (30 W) Tablet und Smartphone, USB-A liefert 18 W. Die Kfz-Buchse mit 12 V/10 A versorgt Kühlbox oder Bordgeräte. Rechts sitzen der Netzanschluss (220–240 V) und zwei DC8020-Buchsen für Panels oder das Auto.

Bei dieser Größe hätten wir uns eine dritte Steckdose und einen zweiten USB-A-Port gewünscht, unabhängige Tests sehen das ähnlich. Eine Mehrfachsteckdose fängt das auf – solange die Summe unter 2.200 W bleibt. Praktisch im Dunkeln: die LED-Lampe mit den Stufen schwach, hell und SOS.

Laden: Steckdose, Notfall-Modus, Auto

Hier spielt der Explorer 2000 v2 eine seiner Stärken aus: An der Steckdose ist er laut Jackery in 1,7 Stunden voll – 103 Minuten für gut 2 kWh, nur mit dem AC-Kabel.

Muss es schneller gehen, gibt es in der App den Notfall-Modus: 80 % in 52 Minuten, voll in 1,33 Stunden. Das Handbuch empfiehlt ihn nur bei Bedarf, nicht dauerhaft. Das Gegenstück ist der Leise-Lademodus mit höchstens 30 dB – nachts im Wohnmobil fällt die Station so kaum auf.

LadewegDauer laut JackeryHinweis
Steckdose (Standard)1,7 h (103 Min.) auf 100 %nur das AC-Kabel nötig
Steckdose, Notfall-Modus52 Min. auf 80 %, 1,33 h auf 100 %per App, nur bei Bedarf
Auto (12 V)ca. 24 hKfz-Ladekabel separat
1 × SolarSaga 200ca. 15 hIdealbedingungen
2 × SolarSaga 200ca. 5,5 hIdealbedingungen, volle 400 W

Die beiden DC8020-Eingänge nehmen laut Handbuch zusammen höchstens 400 W auf. An jeden passt ein Jackery-Panel mit 100 oder 200 W direkt; belegt Ihr beide, müssen gleiche Modelle in gleicher Anzahl daran hängen. Mit zwei separat erhältlichen Parallel-Adaptern sind bis zu vier Panels möglich – mehr als 400 W fließen aber auch dann nicht.

Im Auto dauert es rund 24 Stunden – eine Ergänzung auf langen Fahrten. Solar und Auto lassen sich nicht gleichzeitig nutzen.

Jackery SolarSaga 200 im Praxistest

Das SolarSaga 200 im Set ist die aktuelle, bifaziale Generation: vier Paneele, aufgeklappt rund 54 × 232 cm, gefaltet etwa 54 × 61,5 × 4 cm und ca. 8 kg schwer. Die monokristallinen Zellen erreichen laut Jackery bis zu 25 % Wirkungsgrad, eine ETFE-Schicht schützt die Oberfläche, und nach IP68 ist das Panel wasser- und staubdicht.

Rückseite des aufgestellten SolarSaga 200 mit drei Aufstellstützen, durch die Rückseite sind die Solarzellen sichtbar
Drei Stützen halten das Panel im Wind, und auch auf der Rückseite sitzen Zellen – das SolarSaga 200 ist bifazial.

Bifazial heißt: Auch die Rückseite trägt Zellen und nutzt Streulicht. Dort sitzen auch die drei Aufstellstützen; mit den Ösen in den Ecken spannt Ihr das Panel bei Wind ab.

Oranger Griff des SolarSaga 200 mit Aufdruck SolarSaga 200 und Output 200 W, Magnetpunkt, Öse in der Ecke und ETFE-Oberfläche
Der Magnetgriff hält das gefaltete Panel zusammen, die Ösen in den Ecken dienen zum Abspannen.
Explorer 2000 v2 neben dem zusammengefalteten SolarSaga 200 mit Klettband auf dem Rasen
Zusammengeklappt und mit Klettband gesichert: so lässt sich das Set kompakt verstauen und tragen.

Die zwei Hälften des Magnetgriffs halten das gefaltete Panel zusammen, ein Klettband sichert es beim Transport. Aufklappen, Stützen ausstellen, Kabel einstecken: Jackery spricht von 30 Sekunden – mehr als diese drei Handgriffe sind es nicht. Beim Ausrichten zur Sonne hilft das SolarTarget.

Unsere Messung: 159 W bei Herbstsonne

Am 27. September 2026 haben wir das Set gegen 10 Uhr auf dem Rasen aufgebaut – sonnig, mit der flachen Sonne von Ende September. Bei 28 % Akkustand und 0 W Verbrauch zeigte das Display 159 W, wenig später 156 W Solareingang und eine Restladezeit von „10 H“.

Display des Explorer 2000 v2 in Großaufnahme: INPUT 156 W, Restladezeit 10 H, Akkustand 28 Prozent, OUTPUT 0 W und Solar-Symbol
Unser Messbeleg vom 27.09.2026: 156 W vom SolarSaga 200, Akku bei 28 %, Restladezeit laut Display 10 Stunden.

Das sind rund 80 % der Nennleistung – bei tief stehender Herbstsonne ein sehr gutes Ergebnis. Zehn Stunden für die fehlenden 72 % ergeben hochgerechnet knapp 14 Stunden von 0 auf 100 % – nah an Jackerys Angabe von rund 15 Stunden.

Unabhängige Tests bestätigen das: Ein SolarSaga 200 lieferte bei guter Sonne 160 bis 200 W und lud die Station in 10 bis 12 Stunden voll, zwei Panels kamen auf 350 bis 380 W und 0 auf 100 % in 5,5 bis 6 Stunden. Als idealen Tagesertrag nennt Jackery 0,9 kWh pro Panel – grob den halben Akku.

Praxistipp: mehr Ertrag aus einem Panel

Richtet das Panel mit dem SolarTarget zur Sonne aus und dreht es im Tagesverlauf ein paarmal nach – bei flacher Herbstsonne macht das viel aus. Und ladet Handys über die USB-Box am Kabel direkt am Panel.

Leistung & Laufzeiten im Alltag

Mit 2.200 W Dauerleistung und 4.400 W Spitze lautet die Frage nicht mehr, ob ein Gerät läuft, sondern wie lange. Der GaN-Wechselrichter verliert laut Jackery 51,6 % weniger Energie bei der Umwandlung als üblich.

Wie viel davon an der Steckdose ankommt, haben unabhängige Labore gemessen: Ein deutsches Technikportal kam auf 89,6 % Effizienz (1.920 Wh nutzbar bei 2.141 Wh Ladung), ein US-Testlabor auf 1.710 Wh, rund 84 %. Wir rechnen mit der Mitte: rund 1.800 Wh.

In den Tests liefen Espressomaschine (~1.300 W), Tischgrill (1.500 W) und eine kleine Klimaanlage (1.200 W) problemlos. Eine Induktionsplatte mit 1.800 W hielt rund eine Stunde, eine Handkreissäge mit 1.600 W über eine Stunde, eine Kompressor-Kühlbox ein ganzes Wochenende. Das US-Labor zeichnete die Station als beste Wahl fürs Off-Grid-Camping und als Preis-Leistungs-Tipp aus.

GerätLeistungLaufzeit ca.
Smartphone–über 100 Ladungen
WLAN-Router12 Wca. 6 Tage
Kompressor-KühlboxØ 45 Wca. 40 h
Laptop60 Wca. 30 h
E-Bike-Akku625 Whca. 2,5 Ladungen (Jackery: 2,3)
Bohrmaschine (Jackery)400 W4 h
Kaffeemaschine (Jackery)1.120 W1,8 h
Induktionsplatte1.800 Wca. 1 h
Rasenmäher (Jackery)2.200 W0,8 h

Richtwerte: eigene Rechnung mit rund 1.800 Wh nutzbar (Laufzeit ≈ 1.800 Wh ÷ Leistung); Zeilen mit „Jackery“ sind Herstellerangaben.

Ein Kühlschrank verbraucht im Schnitt deutlich weniger als beim Anlaufen – je nach Gerät hält die Station ihn ein bis drei Tage am Laufen.

Notstrom & USV-Funktion

Als Notstromreserve bringt der Explorer 2000 v2 eine wichtige Funktion mit: Er arbeitet als USV. Die Station hängt an der Steckdose, die Geräte an der Station; der Strom fließt durch, der Akku bleibt voll. Fällt das Netz aus, schaltet sie laut Jackery in unter 20 Millisekunden auf Akku um.

In einem unabhängigen Test mit simuliertem Stromausfall flackerten die angeschlossenen Monitore nicht einmal. Das Handbuch bleibt ehrlich: Eine 0-ms-Umschaltung ist es nicht, für Server und Workstations empfiehlt Jackery die Station nicht, und jedes Gerät solltet Ihr vorher einmal mit gezogenem Stecker ausprobieren.

Wichtig für Router und Dauerverbraucher

Ab Werk ist ein Energiesparmodus aktiv: Ziehen die AC-Ausgänge 12 Stunden lang höchstens 25 W (USB und Kfz höchstens 2 W), gehen sie aus – auch ein Router mit 12 W. Für Dauerverbraucher schaltet Ihr den Modus ab: in der App oder per langem Druck auf AC- und POWER-Taste.

Für die Vorsorge spricht auch die Selbstentladung von nur rund 5 % pro Jahr; gelagert wird laut Handbuch bei 0 bis 25 °C. Wegen der Garantie ladet Ihr ohnehin alle sechs Monate voll. Ein Router läuft rund sechs Tage, ein Kühlschrank ein bis drei Tage – und das Panel füllt die Reserve an jedem sonnigen Tag wieder auf.

App, Display & Komfortfunktionen

Das Display zeigt Ein- und Ausgangsleistung, Akkustand und Restlade- oder Restlaufzeit. Symbole verraten die Ladequelle (Solar, Netz, Auto), die WLAN- und Bluetooth-Verbindung und ob Leise-Laden, Akkuschonung oder Energiesparen aktiv sind. Ein Doppelklick auf POWER lässt es dauerhaft an.

Front des eingeschalteten Explorer 2000 v2: Display zeigt 159 W Eingang und 28 Prozent, WLAN- und Bluetooth-Symbol, grüne LED an der POWER-Taste
Eingeschaltet: Das Display zeigt Eingang, Ausgang und Akkustand, oben links die Symbole für WLAN und Bluetooth.

Die Jackery-App verbindet sich per WLAN und Bluetooth. Über sie erreicht Ihr Notfall- und Leise-Laden, den Akkuschonmodus (begrenzte Ladegrenzen für eine längere Lebensdauer – ideal, wenn die Station als Reserve steht), den Energiesparmodus, die Standby-Abschaltzeit (ab Werk zwei Stunden), Live-Werte und Firmware-Updates.

Perfekt ist sie nicht: Ein deutsches Technikportal fand die App wenig intuitiv, andere Tester berichten von mal zähem Verbindungsaufbau. Verschmerzbar, weil Ausgänge, Licht und Akkustand direkt an der Station bedienbar sind – nur Notfall- und Leise-Laden stecken ausschließlich in der App.

Für wen lohnt sich das Set?

Der Solargenerator 2000 v2 ist ein Allrounder mit klarer Stärke: viel Energie, viel Leistung, wenig Gewicht.

Camping und Van

Ohne Landstrom versorgt die Station Kühlbox, Licht, Laptop und Kaffeemaschine, das Panel lädt tagsüber nach. Ein Caravan-Fachmagazin betrieb Bordgeräte eine Woche lang per Solar und urteilte „empfehlenswert“.

Garten und Laube

Ohne Stromanschluss wird die Station zur mobilen Steckdose für Rasenmäher, Heckenschere oder Wasserkocher. Das Panel liegt in der Sonne, die Station steht trocken in der Laube.

Blackout-Vorsorge

USV-Funktion, geringe Selbstentladung und Solarnachladung machen das Set zur soliden Reserve für Kühlschrank, Router, Licht und Handys.

Werkstatt und Baustelle

2.200 W Dauerleistung und 4.400 W Spitze reichen für Handkreissäge, Bohrmaschine und viele andere Elektrowerkzeuge – in den Pausen lädt das Panel nach.

Kaufen, wenn …

  • Ihr mobil Geräte mit bis zu 2.200 W betreiben wollt – vom Wasserkocher bis zur Kreissäge
  • Euch eine kompakte, tragbare Station mit 2 kWh wichtiger ist als Rollen
  • Strom unabhängig von der Steckdose per Sonne nachladen soll
  • Ihr eine Notstromreserve mit USV-Funktion fürs Haus sucht

Lieber weitersuchen, wenn …

  • Ihr dauerhaft mehr als 2 kWh braucht – die Station ist nicht erweiterbar, die Explorer 2000 Plus oder 3000 v2 sind dann die bessere Wahl
  • Ihr in erster Linie Stromkosten senken wollt – dafür ist ein Balkonkraftwerk die bessere Wahl; eine mobile Powerstation ist für Unabhängigkeit und Notfälle gebaut
  • viele Geräte gleichzeitig direkt angeschlossen werden sollen – zwei Schuko-Steckdosen und ein USB-A-Port setzen Grenzen
  • schnelles Solarladen mit mehr als 400 W Pflicht ist

Ein oder zwei Panels? Varianten & Alternativen

Getestet haben wir das Set mit einem SolarSaga 200 – für die meisten die richtige Wahl. Jackery bietet die Station aber auch einzeln und mit zwei Panels an.

Variante im Jackery-ShopSolarPreis
Explorer 2000 v2 einzeln–799,00 €
Solargenerator 2000 v2 mit 1 × SolarSaga 200 (unser Test)200 W, Vollladung ca. 15 h999,00 €
Solargenerator 2000 v2 mit 2 × SolarSaga 200400 W, Vollladung ca. 5,5 h1.399,00 €
SolarSaga 200 einzeln (zum Nachrüsten)200 W349,00 €

Zum Vergleich: Einzeln kostet die Station derzeit 799,00 €, ein SolarSaga 200 349,00 €. Das Set mit einem Panel liegt bei 999,00 €, das Set mit zwei Panels bei 1.399,00 €.

Ein Panel genügt, wenn Ihr meist an der Steckdose ladet und die Sonne nachfüttert – am Wochenende, in der Laube, für die Notreserve. Zwei Panels lohnen sich, wenn die Station über Tage nur von der Sonne lebt: Erst dann nutzt Ihr die 400 W voll aus. Nachrüsten geht jederzeit.

Die Jackery-Familie im Vergleich

ModellKapazitätDauerleistungEinordnung
Explorer 1000 v21.070 Wh1.500 Wdie halbe Kapazität für kleinere Einsätze
Explorer 2000 v22.042 Wh2.200 Wder kompakte Allrounder aus diesem Test
Explorer 3000 v23.072 Wh3.600 Wfür alle, die dauerhaft mehr brauchen
Explorer 2000 Pluserweiterbarwenn die Kapazität mitwachsen soll

Technische Daten im Überblick

MerkmalJackery Explorer 2000 v2 (Set mit SolarSaga 200)
Kapazität2.042 Wh, LiFePO4, 45,6 Ah / 44,8 V
Lebensdauer4.000 Zyklen bis 70 % Restkapazität
Dauerleistung2.200 W, Spitze 4.400 W, reiner Sinus, GaN-Wechselrichter
AC-Ausgänge2 × Schuko 230 V mit Schutzklappen
USBUSB-C 100 W, USB-C 30 W, USB-A 18 W
Kfz-Ausgang12 V / 10 A
AC-Eingang220–240 V, max. 10 A; voll in 1,7 h, Notfall-Modus 80 % in 52 Min.
DC-Eingänge2 × DC8020; 11–16 V ⎓ 8 A, 16–60 V ⎓ 12 A; zusammen max. 21 A / 400 W
USVUmschaltung unter 20 ms, Durchgangsladen
Lautstärke≤ 30 dB im Leise-Lademodus; Entladen 42 dB (AC) bzw. 30 dB (DC)
SicherheitChargeShield 2.0 mit 62 Schutzfunktionen, u. a. TÜV Rheinland, Stoßtest nach IEC 60068-3-3
TemperaturLaden 0–45 °C, Entladen −10–45 °C, Lagerung 0–25 °C
Maße / Gewicht33,5 × 26,4 × 29,2 cm / 17,5 kg
Garantie3 Jahre + 2 Jahre nach Online-Registrierung
SolarSaga 200200 W, bifazial, bis 25 % Wirkungsgrad, IP68, ca. 8 kg, gefaltet ca. 54 × 61,5 × 4 cm

Preis, Gutschein & Sparen

Regulär ruft Jackery für den Solargenerator 2000 v2 – Explorer 2000 v2 plus ein SolarSaga 200 – 2.049,00 Euro auf. Aktuell kostet das Set im Jackery-Shop 999,00 Euro, das sind 51 % weniger. Jackery passt die Preise oft an – wir prüfen sie täglich und halten diesen Bericht auf Stand.

Mit unserem Jackery-Gutschein POWER30 wird es noch einmal günstiger: Der Code zieht 30 € auf fast alle Artikel ab, gilt ab 999 € Bestellwert und bis auf Widerruf. Wir haben ihn im Warenkorb geprüft – er greift auf das Set, das dann 969,00 € statt 999,00 € kostet. Ihr gebt ihn einfach im Warenkorb ein.

Aktueller Preis: Explorer 2000 v2 + SolarSaga 200

2.049,00 € 999,00 € − 51 %

Das Set kostet im Jackery-Shop aktuell 999,00 €. Mit unserem Code POWER30 (30 €, ab 999 € Bestellwert) zahlt Ihr 969,00 €. Jackery passt die Preise oft an – wir prüfen sie täglich.

Zum Set bei Jackery

Ihr sucht Rabatte auf andere Jackery-Produkte? Dann schaut in unsere geprüften Jackery Gutscheine.

Häufige Fragen zum Jackery Explorer 2000 v2

Wie lange hält der Akku des Jackery Explorer 2000 v2?

Jackery gibt 4.000 Ladezyklen bis 70 % Restkapazität an – bei einer Ladung pro Tag laut Hersteller rund zehn Jahre. Der Akkuschonmodus in der App verlängert die Lebensdauer zusätzlich.

Wie lange lädt das SolarSaga 200 den Explorer 2000 v2?

Jackery nennt für ein Panel unter Idealbedingungen rund 15 Stunden, für zwei etwa 5,5 Stunden. In unserem Test lieferte ein Panel Ende September 159 W; bei 28 % Akkustand zeigte das Display noch zehn Stunden Restladezeit.

Kann ich zwei oder mehr Solarpanels anschließen?

Ja. An jeden der zwei DC8020-Eingänge passt ein Jackery-Panel mit 100 oder 200 W, an beiden müssen gleiche Modelle hängen. Mit zwei Parallel-Adaptern (separat) sind bis zu vier Panels möglich – die Solarleistung bleibt aber auf 400 W begrenzt.

Eignet sich der Explorer 2000 v2 als USV?

Für die meisten Haushaltsgeräte ja: Bei einem Stromausfall schaltet er in unter 20 Millisekunden auf Akku um. Für Server und Workstations empfiehlt Jackery ihn nicht; testet jedes Gerät vorher einmal.

Ist der Explorer 2000 v2 erweiterbar?

Nein, Zusatzakkus lassen sich nicht anschließen. Wer mehr braucht, greift zur erweiterbaren Explorer 2000 Plus oder zur Explorer 3000 v2 mit 3.072 Wh.

Kann ich den Explorer 2000 v2 im Auto laden?

Ja, über die 12-V-Buchse in rund 24 Stunden. Das Kfz-Ladekabel liegt nicht bei und wird separat verkauft. Solar und Auto lassen sich nicht gleichzeitig nutzen.

Was kostet das Set, und gibt es einen Gutschein?

Im Jackery-Shop kostet das Set aus Explorer 2000 v2 und einem SolarSaga 200 derzeit 999,00 Euro statt 2.049,00 Euro. Mit unserem Code POWER30 – 30 € auf fast alle Artikel, ab 999 € Bestellwert – sinkt der Preis auf 969,00 €. Die Station allein kostet 799,00 €, das Set mit zwei Panels 1.399,00 €. Weitere Jackery-Angebote sammeln wir geprüft in der Jackery Gutschein-Übersicht.

Wird das Set zum Black Friday günstiger?

Das lässt sich vorab nicht sagen. Jackery passt die Preise oft an – wir prüfen sie täglich und tragen Änderungen hier ein. Beachtet: Unser Code POWER30 gilt erst ab 999 € Bestellwert. Aktionen rund um den Aktionstag sammeln wir auf unserer Black-Friday-Seite.

Fazit: Jackery Explorer 2000 v2 – 2 kWh, die Ihr wirklich mitnehmt

Der Jackery Explorer 2000 v2 zeigt, wie eine große Powerstation heute aussehen sollte: gut 2 kWh LiFePO4 mit 4.000 Zyklen, 2.200 W Dauerleistung mit reinem Sinus – in einem Gehäuse mit 17,5 kg, das Ihr allein tragt. Er lädt an der Steckdose in 1,7 Stunden voll und springt als USV in unter 20 Millisekunden ein.

Das SolarSaga 200 lieferte bei tief stehender Herbstsonne 159 W – rund 80 % der Nennleistung –, ist wasserdicht nach IP68 und in Sekunden aufgestellt.

Die Einschränkungen sind klar umrissen: Solareingang bis 400 W, nicht erweiterbar, nur zwei Schuko-Steckdosen und ein USB-A-Port, Notfall- und Leise-Laden nur per App, die Station gehört ins Trockene. Am Kern ändert das nichts.

Und der Preis? Für 999,00 € statt 2.049,00 € – mit POWER30 ab 999 € Bestellwert 969,00 € – bekommt Ihr Powerstation und Panel als abgestimmtes Paar, mit passenden Kabeln, App und 3 + 2 Jahren Garantie aus einer Hand. Für 2 kWh LiFePO4 in dieser kompakten Bauform ist das ein sehr gutes Angebot.

Unterm Strich: Wer mobilen Strom für Camping, Garten, Werkstatt oder den Notfall sucht, ohne einen Trolley zu schleppen, bekommt mit dem Solargenerator 2000 v2 unsere klare Empfehlung.

4,6/5 Gesamtwertung

Empfehlung der Redaktion

2.042 Wh LiFePO4, 2.200 W Dauerleistung und nur 17,5 kg, dazu ein Panel, das bei Herbstsonne 159 W liefert, USV-Funktion und 3 + 2 Jahre Garantie – Abzug nur für den auf 400 W begrenzten Solareingang, die fehlende Erweiterbarkeit und die knappe Zahl an Steckdosen.

Jetzt das Set bei Jackery sichern

969,00 € mit Code POWER30 (ab 999 € Bestellwert) statt 2.049,00 € regulär: 2 kWh LiFePO4, 2.200 W und ein 200-W-Panel, das in Sekunden steht.

Zum Set bei Jackery

Weitere Jackery-Angebote findet Ihr in unseren geprüften Gutscheinen.

Weitere Testberichte unserer Redaktion

Alle Testberichte im Überblick →

So haben wir getestet

Das Set liegt unserer Redaktion vor; alle Fotos zeigen unser eigenes Exemplar. Lieferumfang, Verarbeitung und Anschlüsse haben wir selbst begutachtet, am 27.09.2026 das Set im Garten aufgebaut und den Solareingang am Display abgelesen. Kapazität, Wirkungsgrad, Laufzeiten, Lautstärke und Ladezeiten am Netz haben wir nicht selbst gemessen: Sie stammen von Jackery (Shop und Handbuch) oder aus mehreren unabhängigen Tests aus dem In- und Ausland. Laufzeiten ohne Quelle sind eigene Richtwerte.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Links zu Jackery. Kommt über einen dieser Links ein Kauf zustande, erhalten wir eine Provision. Für Euch ändert sich am Preis nichts. Unsere Bewertung entsteht unabhängig davon. Alle Preise, Rabatte und Herstellerangaben entsprechen dem Stand vom 02.10.2026 und können sich ändern.

Beliebteste Gutscheine
Logo