Praxistest der Redaktion

dé 11 kW Mobile Ladestation v2 im Test:
Die mobile Wallbox mit App, Zeitplan und 20 Metern Kabel

Eine fest installierte Wallbox ist bequem, aber nicht überall möglich oder nötig – zur Miete, am Ferienhaus oder mit zwei Stellplätzen an verschiedenen Orten. Eine rote CEE-Steckdose gibt es dagegen in vielen Garagen, Carports und Werkstätten. Genau dort setzt die dé 11 kW Mobile Ladestation v2 von Depow an: CEE-Stecker in die Dose, Stromstärke wählen, Typ-2-Stecker ins Auto – und das Elektroauto lädt dreiphasig mit bis zu 11 kW. Wir haben die mobile Wallbox in der Variante mit 20 Metern Gesamtlänge ausgepackt, an der Starkstromdose angeschlossen, in der App eingerichtet und ein Elektroauto damit geladen. Ergebnis: 10,4 kW – und eine Ausstattung, die für rund 240 Euro kaum Wünsche offenlässt.

Falko Faix · Shopping-Redakteur Zuletzt aktualisiert: 27.10.2026 Lesezeit: ca. 24 Minuten
4,6/5 Testurteil

Unser Urteil vorab

Die dé Mobile Ladestation macht aus einer roten CEE-16-A-Steckdose eine vollwertige 11-kW-Ladestelle: In unserem Test lud sie ein Elektroauto dreiphasig mit 10,4 kW. Stromstärke und Startzeit lassen sich am Gerät und in der App einstellen, Schuko-Adapter, Wandhalterung und Tasche liegen bei. Abstriche gibt es nur dort, wo erst deutlich teurere Systeme mehr bieten. Mit 20 Metern Kabel kostet sie 244,95 Euro, mit unserem Depow-Gutschein bis zum 31. Januar 2027 nur 234,95 €.

10,4 kWim Test an CEE 16 A gemessen
6–16 Ain fünf Stufen einstellbar
20 mGesamtlänge unseres Testgeräts
IP66Steuerbox, −25 bis +50 °C

Dafür spricht

  • Dreiphasig bis 11 kW an der CEE-16-A-Steckdose – in unserem Test 10,4 kW
  • Stromstärke in fünf Stufen von 6 bis 16 A, am Gerät oder in der App
  • In der App auch bei angestecktem Auto umstellbar, mit Live-Werten für Strom, Spannung und Leistung
  • Startverzögerung am Gerät, Zeitfenster mit Start- und Endzeit in der App
  • Ladehistorie mit Statistik und Export
  • Schuko-Adapter, Wandhalterung, Steckerhalter, Tragetasche und wasserdichter Beutel im Lieferumfang
  • Fehlerstromschutz für 30 mA Wechsel- und 6 mA Gleichfehlerstrom eingebaut – im Haus genügt ein FI vom Typ A
  • Steuerbox nach IP66, Betrieb von −25 bis +50 °C
  • Gesamtlängen von 5,5 bis 25 Metern, drei Jahre Garantie laut Depow

Das solltet Ihr wissen

  • Am Gerät lassen sich Stromstärke und Startzeit nur vor dem Einstecken ins Auto ändern, danach nur noch per App
  • Keine Adaptererkennung: An der Schuko-Steckdose stellt Ihr die Stromstärke selbst auf 10 A
  • Kein geeichter Zähler und keine Steuerschnittstelle für Netzbetreiber (§ 14a) oder Abrechnungssysteme

Unsere Wertung im Detail

Ladeleistung9,5
Lieferumfang & Verarbeitung9,4
Flexibilität & Kabellänge9,1
Bedienung am Gerät8,7
App & Zeitplan8,8
Sicherheit & Schutz9,0
Preis-Leistung9,7

Gewertet haben wir im Vergleich mit mobilen 11-kW-Ladestationen bis rund 400 Euro. Die Preis-Leistung bewerten wir am Preis von 244,95 Euro für die 20-Meter-Variante im Depow-Shop.

Lieferumfang der dé 11 kW Mobile Ladestation v2 auf Steinplatten: geöffnete Tragetasche, Steuerbox mit Display, aufgerolltes Ladekabel mit CEE- und Typ-2-Stecker, Schuko-Adapter, Steckerhalter, Kabelgriff und Mikrofasertuch
Alles, was mitkommt: Tragetasche, Ladestation mit CEE-Stecker, Steuerbox und Typ-2-Stecker, dazu Schuko-Adapter, Steckerhalter, Kabelgriff, Beutel und Mikrofasertuch.

Mobile Wallbox, Notladekabel oder Wallbox: die Einordnung

Wer ein Elektroauto zu Hause laden will, hat grob vier Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich weniger in der Technik als in Ladeleistung, Komfort und Preis – und die wichtigste Größe ist der Anschluss: Eine Haushaltssteckdose liefert eine Phase, eine CEE-Steckdose drei. Das macht beim Laden den Unterschied zwischen gut 2 und gut 10 Kilowatt.

LösungPreis etwaTypisch
Notladekabel für Schuko100 bis 250 Euroeinphasig an der Haushaltssteckdose, meist rund 2,3 kW
Mobile Ladestation mit CEE-Stecker150 bis 400 Eurodreiphasig bis 11 kW, Stromstärke einstellbar, teils mit App – hier spielt die dé Mobile Ladestation
Mobile Premium-Systeme600 bis 1.500 EuroAdapter mit automatischer Stromgrenze, Energiezähler, teils Solar- und Lastmanagement
Fest installierte Wallbox400 bis 1.000 Euro plus Installationfeste Leitung, oft steuerbar für den Netzbetreiber, RFID, teils geeichter Zähler

Die dé 11 kW Mobile Ladestation v2 gehört in die zweite Gruppe und ist dort ungewöhnlich gut ausgestattet: Sie bringt eine App mit Zeitplan und Live-Werten mit, dazu einen Schuko-Adapter, eine Wandhalterung und eine Tasche. Was ihr fehlt, findet Ihr erst in den teuren Gruppen darüber – etwa Adapter, die der Ladestation ihre Stromgrenze selbst mitteilen, oder Schnittstellen für Netzbetreiber und Abrechnung.

Mit der dé wird aus einer CEE-Steckdose eine vollwertige 11-kW-Ladestelle – zu einem Bruchteil dessen, was Premium-Mobilgeräte kosten.

Gewertet haben wir die Ladestation deshalb im Feld der mobilen 11-kW-Lader bis rund 400 Euro. Wo die teureren Systeme mehr können, sagen wir es an der passenden Stelle dazu.

Lieferumfang und Verarbeitung

Die Ladestation kommt in einer schwarzen Tragetasche mit Reißverschluss, Tragegriff und dé-Logo. Darin liegt sie fertig montiert: der rote CEE-Stecker an einer 1,5 Meter langen Zuleitung, die Steuerbox mit Display und das Ladekabel mit Typ-2-Stecker – bei unserer Variante zusammen 20 Meter. Dazu kommen ein Adapter von Schuko auf CEE, eine Halterung für die Steuerbox samt Schrauben und Dübeln, ein separater Halter für den Typ-2-Stecker, ein Kabelgriff mit Klettband, ein Beutel mit Kordelzug, der laut Depow wasserdicht ist, ein Mikrofasertuch fürs Display, die gedruckte Anleitung und eine Schnellstartkarte für die App. Nachkaufen müsst Ihr für den Start nichts.

Geschlossene schwarze Tragetasche der dé Mobile Ladestation mit Tragegriff, umlaufendem Reißverschluss und hellem dé-Logo
Kompakt verstaut: Die Tragetasche mit Griff und umlaufendem Reißverschluss nimmt die komplette Ladestation auf.
Geöffnete Tragetasche mit aufgerolltem 20-Meter-Ladekabel, Kabelgriff mit Klettband, CEE-Stecker und Schnellstartkarte im Netzfach des Deckels
Auch die 20-Meter-Variante passt hinein: Der Kabelgriff mit Klettband hält die Schlaufen zusammen, im Netzfach des Deckels steckt die Schnellstartkarte.

Der erste Eindruck ist der eines hochwertigen Geräts. Das Kabel ist matt und griffig, laut Depow ist es mit TPU ummantelt, das auch bei Frost biegsam bleiben soll. Die dunkelgraue Steuerbox misst 22 × 9,5 × 5,7 Zentimeter und trägt auf ihrer glatten Front das Display, zwei Tasten und eine LED-Leiste. Der Typ-2-Stecker liegt gut in der Hand, eine Schutzkappe am Band hält Schmutz und Nässe von den Kontakten fern. Innen ist die Tasche hellgrau gefüttert, im Deckel sitzt ein Netzfach.

Mit 20 Metern Kabel wiegt die Ladestation laut Depow knapp acht Kilogramm. Für den Kofferraum ist das kein Problem, getragen wird sie am Griff der Tasche. Wer vor allem unterwegs lädt, greift zu einer kürzeren Variante – dazu mehr im Abschnitt Welche Kabellänge passt?

Anschließen: CEE-Steckdose, Schuko-Adapter und die richtige Reihenfolge

Die Ladestation selbst braucht weder Elektriker noch Montage – vorausgesetzt, die passende Steckdose ist schon da. Am Ende der Zuleitung sitzt ein roter, fünfpoliger CEE-Stecker für 16 Ampere, wie er an Starkstromdosen in Garagen, Werkstätten und auf Baustellen passt. Daran lädt die Ladestation dreiphasig mit bis zu 11 kW. Für die normale Haushaltssteckdose liegt ein Adapter bei: Schuko-Stecker auf der einen, CEE-Kupplung auf der anderen Seite. Dann lädt sie einphasig.

Roter CEE-16-A-Stecker der dé Mobile Ladestation in einer roten CEE-Steckdose an der Hauswand, daneben blaue Außensteckdosen
Der Normalfall: Der CEE-Stecker steckt in der roten 16-A-Steckdose an der Hauswand – so lädt die Ladestation dreiphasig.
Mitgelieferter Adapter steckt in einer blauen Schuko-Außensteckdose, unten sitzt der CEE-Stecker der Ladestation in der roten Kupplung des Adapters
Für unterwegs: Der Adapter kommt in die Schuko-Dose, der CEE-Stecker der Ladestation in seine Kupplung. Dann wird einphasig geladen.

Die Reihenfolge gibt die Anleitung klar vor: erst den CEE-Stecker einstecken, dann Stromstärke und gegebenenfalls Startverzögerung einstellen, zuletzt den Typ-2-Stecker ins Auto. Ist das Auto verbunden, nimmt die Steuerbox an ihren Tasten keine Änderungen mehr an. Das verhindert versehentliches Umschalten mitten im Ladevorgang, verlangt aber etwas Planung. In der App geht es auch danach noch – dazu unten mehr.

An der Schuko-Dose: vorher 10 Ampere einstellen

Der Adapter ist ein reines Verbindungsstück – er teilt der Ladestation nicht mit, dass sie an einer Haushaltssteckdose hängt. Die Stromgrenze setzt Ihr deshalb selbst, und zwar bevor der Typ-2-Stecker ins Auto kommt. Für das stundenlange Laden an Schuko gelten 10 Ampere als sinnvolle Obergrenze, das sind rund 2,3 kW. Die Steckdose sollte in gutem Zustand sein und möglichst an einem eigenen Stromkreis hängen, Mehrfachstecker und Kabeltrommeln gehören nicht dazwischen. Ein kurzer Blick aufs Display vor jedem Ladevorgang zeigt, welche Stromstärke gerade eingestellt ist.

Für die blaue Campingdose mit 230 Volt oder für 32-Ampere-Anschlüsse bietet Depow die 7-Meter-Variante auch als Set mit drei Adaptern an. Wer oft auf Campingplätzen lädt, sollte sich das ansehen – und vorher fragen, ob das Laden dort erlaubt ist. Nicht jeder Platzbetreiber gestattet es an seinen Säulen.

Im Praxistest: 10,4 kW an der CEE-Steckdose

Für unseren Test haben wir die Ladestation am 27. Oktober 2026 an einer fest installierten CEE-16-A-Steckdose an der Hauswand angeschlossen und ein Elektroauto mit 11-kW-Bordlader geladen – zuerst mit 10 Ampere, dann mit den vollen 16 Ampere. Während des Ladens leuchtete die LED-Leiste der Steuerbox grün, das Display zeigte die Werte in Echtzeit.

Typ-2-Stecker der dé Mobile Ladestation in der Ladebuchse eines schwarzen Elektroautos, daneben eine grün leuchtende Taste
Der Typ-2-Stecker sitzt fest in der Ladebuchse unseres Testwagens, die Taste daneben leuchtet grün.
Display der Steuerbox beim Laden mit 10 Ampere: 9,3 A, 231 V mit Symbol für drei Phasen, 0,5 kWh geladen und 6,4 kW Ladeleistung
Mit 10 Ampere: 9,3 A je Phase bei 231 Volt, das kleine Symbol an der Spannung zeigt drei Phasen – macht 6,4 kW.

Mit 10 Ampere pendelte sich die Ladeleistung bei 6,3 bis 6,4 kW ein. Danach haben wir in der App auf 16 Ampere hochgeschaltet: Jetzt zog das Auto 15,1 Ampere je Phase bei 229 Volt, die App meldete 10,4 kW. Dass ein Elektroauto etwas weniger Strom nimmt, als die Ladestation freigibt, ist normal. 10,4 kW liegen damit sehr nah an dem, was ein 11-kW-Bordlader überhaupt aufnehmen kann.

EinstellungStrom je PhaseSpannungLadeleistungAbgelesen
10 A, dreiphasig9,2 bis 9,3 A230 bis 231 V6,3 bis 6,4 kWDisplay der Steuerbox
16 A, dreiphasig15,1 A229 V10,4 kWApp

Aufschlussreich ist auch die Spannung: Ohne Last zeigte die App 232 Volt, unter voller Last 229 Volt. Drei Volt Unterschied sind ein unauffälliger Wert, der für eine solide Zuleitung und saubere Steckverbindungen spricht.

Was das für die Ladezeit heißt

Wie lange ein Ladevorgang dauert, hängt vom Akku und vom Bordlader des Autos ab. Als Richtwert haben wir gerechnet, wie viel Reichweite pro Stunde dazukommt und wie lange es dauert, 40 kWh nachzuladen – etwa von 20 auf 80 Prozent bei einem 65-kWh-Akku. Angenommen sind 18 kWh Verbrauch auf 100 Kilometer und rund zehn Prozent Ladeverlust.

AnschlussLeistungReichweite pro Stunde40 kWh nachladen
Schuko, 10 Arund 2,3 kWrund 11 kmgut 19 Stunden
CEE, einphasig ladendes Auto, 16 Arund 3,7 kWrund 18 kmrund 12 Stunden
CEE, dreiphasig, 10 A6,4 kW (gemessen)rund 32 kmknapp 7 Stunden
CEE, dreiphasig, 16 A10,4 kW (gemessen)rund 52 kmgut 4 Stunden

Der Sprung ist gewaltig: An der CEE-Dose ist ein fast leerer Akku über Nacht wieder voll, an der Haushaltssteckdose reicht eine Nacht für die Strecke eines Pendeltags. Wichtig: Die 11 kW gibt es nur, wenn auch das Auto dreiphasig lädt. Viele Plug-in-Hybride und manche Elektroautos laden nur einphasig und kommen deshalb auch an der CEE-Dose auf höchstens 3,7 kW.

Weniger kann mehr sein

Die vollen 16 Ampere braucht Ihr nicht jeden Tag. Wer abends ansteckt und erst morgens losfährt, kommt auch mit 10 oder 13 Ampere ans Ziel. Das lässt mehr Luft für andere Großverbraucher im Haus, etwa Herd, Wärmepumpe oder Wäschetrockner. Mit dem Zeitplan in der App legt Ihr das Laden außerdem in Stunden mit günstigem Nachtstrom oder viel Solarstrom.

Bedienung am Gerät: zwei Tasten, ein Display

Wer keine App nutzen will, muss nicht: Alle wichtigen Einstellungen gehen auch an der Steuerbox. Die Taste mit dem „A“ schaltet die Stromstärke in fünf Stufen durch – 6, 8, 10, 13 und 16 Ampere. Die Taste mit der Uhr stellt eine Startverzögerung zwischen einer halben und acht Stunden ein: Ihr steckt abends an, geladen wird erst, wenn der günstige Nachtstrom läuft. Haltet Ihr beide Tasten während des Ladens fünf Sekunden gedrückt, pausiert die Ladestation; nochmals fünf Sekunden setzen das Laden fort.

Steuerbox der dé Mobile Ladestation in ihrer Halterung auf Pflastersteinen: Display mit 6,3 kW, darunter Tasten mit A- und Uhrsymbol, unten eine grün leuchtende LED-Leiste
Die Steuerbox in ihrer Halterung: oben das Display, darunter die Tasten für Stromstärke und Startverzögerung, unten die LED-Leiste – Grün heißt, es wird geladen.
Gedruckte Anleitung „11kW Portable EV Charger“ und Schnellstartkarte zur App-Verbindung mit QR-Codes für die Apps Tuya und Smart Life
Die Anleitung erklärt Tasten, Symbole und Fehlercodes in acht Sprachen, die Schnellstartkarte die Kopplung mit der App.

Das Display misst laut Depow 1,9 Zoll und ließ sich bei uns auch bei Tageslicht im Freien gut ablesen. Groß steht dort die Ladeleistung, daneben Strom, Spannung und die Zahl der Phasen, die geladene Energie in kWh, die eingestellte Stromstärke, die Startverzögerung und die Ladedauer. In der unteren Zeile zeigen Symbole die Verbindung zum Auto, den Zustand der Erdung und das WLAN. Die LED-Leiste darunter verrät den Zustand schon aus der Entfernung: Weiß heißt Bereitschaft, Blau Auto verbunden, Grün Laden, Gelb Fehler. Nach fünf Minuten ohne Auto geht die Steuerbox in den Schlafmodus; ein Tastendruck oder das Einstecken des Typ-2-Steckers weckt sie wieder.

Erkennt die Ladestation ein Problem, schaltet sie ab und zeigt neben einem Warndreieck eine Nummer. Die Anleitung schlüsselt sie so auf:

CodeBedeutungWas zu tun ist
0Systemfehlervom Strom trennen, Kundendienst kontaktieren
1Fehlerstrom erkanntvom Strom trennen, Auto und Ladestation prüfen
2Überstromvom Strom trennen, Auto prüfen
3Über- oder Unterspannungvom Strom trennen, Hausinstallation prüfen lassen
4Schutzleiter (Erdung)vom Strom trennen, Installation prüfen lassen
5Relais klemmtvom Strom trennen, erst CEE-, dann Typ-2-Stecker neu stecken
6Fehler im Steuersignal (CP)vom Strom trennen und neu verbinden
7ÜbertemperaturLadestation senkt den Strom selbst, sonst Stromstärke von Hand verringern
Notbetrieb ohne Erdungsprüfung

Drückt Ihr in Bereitschaft beide Tasten eine halbe Sekunde lang, schaltet die Ladestation die Prüfung des Schutzleiters ab, ein zweiter Druck schaltet sie wieder ein. Gedacht ist das als Notlösung für Anschlüsse, an denen die Erdungsprüfung anschlägt; die übrigen Schutzfunktionen bleiben laut Depow aktiv. Im Alltag gehört die Erdungsprüfung eingeschaltet. Meldet die Ladestation an Eurer eigenen Steckdose den Fehler 4, sollte ein Elektriker die Installation ansehen.

App: Zeitplan, Live-Werte und Ladehistorie

Alle Längen der Ladestation bietet Depow inzwischen mit WLAN an. Gesteuert wird sie über die Apps Tuya Smart oder Smart Life, in denen sie sich als „dé EV Charger“ einrichtet. Zum Koppeln haltet Ihr die A-Taste in Bereitschaft fünf Sekunden gedrückt, bis das WLAN-Symbol blinkt; die App führt dann durch die Verbindung. Wichtig: Die Ladestation funkt nur im 2,4-GHz-Band, und die App braucht während der Einrichtung Bluetooth und den Standortzugriff. An unserem Stellplatz zeigte die App eine Signalstärke von −52 dBm, die Verbindung lief während des ganzen Tests stabil.

App-Ansicht „Warten auf Zeitplanladen“ mit Regler auf 10 Ampere, Zeitplan von 08:00 bis 15:00 Uhr und Countdown bis zum Ladebeginn
Zeitplan aktiv: Die Ladestation wartet auf das eingestellte Zeitfenster und zählt die Zeit bis zum Ladebeginn herunter.
App-Ansicht „Laden läuft“ mit 229 Volt bei drei Phasen, 15,1 Ampere und 10,4 kW, Regler auf 16 Ampere
Per Wischen auf Sofortladen, Regler auf 16 A: 229 Volt, 15,1 Ampere je Phase und 10,4 kW.

Die Startseite der App zeigt den Zustand („Laden läuft“, „Warten auf Zeitplanladen“), Spannung, Strom und Leistung in Echtzeit, die Zahl der Phasen, die Ladedauer und die geladene Energie. Gestartet und gestoppt wird per Wischgeste. Der Regler für die Stromstärke kennt dieselben fünf Stufen wie die Taste – mit einem wichtigen Unterschied: In der App lässt er sich auch bei angestecktem Auto verschieben. In unserem Test haben wir so von 10 auf 16 Ampere hochgeschaltet, ohne den Stecker zu ziehen.

Statt einer Startverzögerung legt Ihr in der App ein Zeitfenster mit Start- und Endzeit fest. Die Ladestation wartet dann und zeigt einen Countdown bis zum Ladebeginn. Das passt zu Tarifen mit günstigem Nachtstrom oder zur Solaranlage, die mittags am meisten liefert. Eine automatische Überschussladung, die dem Solarertrag folgt, bringt die Ladestation nicht mit. Wer Home Assistant nutzt, kann sie über die Tuya-Anbindung einbinden und den Ladestrom per Automation steuern – das ist allerdings Bastelarbeit.

Unter „Statistik“ sammelt die App die Zahl der Ladevorgänge und die geladene Energie je Monat und insgesamt, dazu ein Diagramm der täglich geladenen Energie über 7 Tage, 30 Tage oder ein Jahr. Die Ladehistorie lässt sich filtern, sortieren und exportieren. Für den eigenen Überblick ist das ideal, für eine Abrechnung reicht es nicht: Die Ladestation hat keinen geeichten Zähler, wie ihn etwa Arbeitgeber für die Erstattung von Dienstwagenstrom oft verlangen.

In den Einstellungen finden sich Geräte-ID, Firmware-Stand, die maximale Stromstärke, die Signalstärke des WLANs, Neustart und Werksreset. Die Ladestation lässt sich nur mit einem Konto verknüpfen, über die App aber mit Familienmitgliedern teilen. Die Oberfläche ist auf Deutsch, einzelne Begriffe erklären Fragezeichen-Symbole direkt in der App.

Sicherheit: Fehlerstromschutz, IP66 und Frostbereich

Bei einer Ladestation, die stundenlang mit 16 Ampere je Phase arbeitet, zählt Sicherheit mehr als jede App-Funktion. Hier ist die dé gut aufgestellt. Eingebaut ist ein Fehlerstromschutz, der bei 30 Milliampere Wechselfehlerstrom und bei 6 Milliampere Gleichfehlerstrom abschaltet. Die Gleichstrom-Erkennung ist der wichtige Teil: Ein Elektroauto kann im Fehlerfall glatte Gleichfehlerströme erzeugen, die einen gewöhnlichen FI-Schutzschalter vom Typ A unwirksam machen. Weil die Ladestation das selbst überwacht, genügt in der Hausinstallation ein FI vom Typ A – der deutlich teurere Typ B ist nicht nötig.

Dazu kommen laut Depow Schutzfunktionen gegen Überstrom, Über- und Unterspannung, Kurzschluss, Übertemperatur und Überspannung durch Blitzeinschlag sowie die Überwachung des Schutzleiters. Wird es der Elektronik zu warm, senkt sie den Ladestrom selbst. Die Anleitung nennt die Normen EN 62752 für Ladeleitungen mit eingebauter Schutzeinrichtung und EN 61851-1 für das konduktive Laden von Elektrofahrzeugen.

Wetterfest ist die Ladestation auch: Die Steuerbox ist nach IP66 staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt, die Kupplung des Typ-2-Steckers nach IP55, der CEE-Stecker nach IP44. Betreiben dürft Ihr sie von −25 bis +50 Grad. Laden im Regen ist damit kein Problem. Bei anhaltendem Starkregen rät Depow dennoch, die Steuerbox nicht im Wasser liegen zu lassen – dafür liegt der wasserdichte Beutel bei. Die Steckverbindung an der CEE-Dose sollte von oben geschützt sein, etwa durch eine Wanddose mit Klappdeckel oder ein Vordach.

Halterung für den festen Platz

Wer immer am selben Stellplatz lädt, schraubt die Halterung für die Steuerbox und den Steckerhalter an die Wand. Dann hängt die Ladestation wie eine kleine Wallbox in der Garage, der Typ-2-Stecker hat seinen festen Platz, und das Kabel liegt nicht im Weg. Für den Urlaub nehmt Ihr die Steuerbox aus der Halterung und packt alles in die Tasche.

Steckdose, Absicherung und Anmeldung: Was Ihr wissen müsst

Die Ladestation selbst braucht keinen Elektriker, die CEE-Steckdose schon. Gibt es noch keine, gehört sie von einer Elektrofachkraft installiert: an einem eigenen Stromkreis mit dreipoliger 16-Ampere-Absicherung, einer Zuleitung mit ausreichendem Querschnitt – häufig 5 × 2,5 Quadratmillimeter, je nach Länge und Verlegung mehr – und einem FI-Schutzschalter vom Typ A. Elektrisch ist das dieselbe Grundlage wie bei einer 11-kW-Wallbox. Der Unterschied: Die Ladestation lässt sich jederzeit abziehen und mitnehmen, und die Dose steht für andere Geräte zur Verfügung.

Und die Anmeldung? Ladeeinrichtungen für Elektroautos müsst Ihr nach der Niederspannungsanschlussverordnung vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber melden; erst über 12 kVA braucht es zusätzlich seine Zustimmung. Ob das auch für eine mobile Ladestation an der CEE-Dose gilt, legen die Netzbetreiber unterschiedlich aus – viele zählen sie ausdrücklich dazu. Wer regelmäßig zu Hause lädt, meldet die Ladestation deshalb am besten an. Das geht meist über ein Online-Formular und ist in der Regel kostenlos.

Seit 2024 gilt außerdem § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes: Neue private Ladepunkte mit mehr als 4,2 kW muss der Netzbetreiber bei drohender Überlastung zeitweise drosseln dürfen, im Gegenzug gibt es niedrigere Netzentgelte. Ob und wie das eine mobile Ladestation an der CEE-Dose betrifft, sehen die Netzbetreiber ebenfalls unterschiedlich. Eine Schnittstelle für eine solche Steuerung hat die dé nicht – fragt im Zweifel bei Eurem Netzbetreiber nach.

Welche Kabellänge passt?

Depow bietet die Ladestation in sieben Ausführungen an, die sich vor allem in der Länge unterscheiden. Gemeint ist immer die Gesamtlänge vom CEE-Stecker bis zum Typ-2-Stecker, die Steuerbox eingerechnet. Bis auf die kürzeste Variante haben alle eine 1,5 Meter lange CEE-Zuleitung, bei der 5,5-Meter-Version sind es 0,6 Meter.

GesamtlängeGewicht laut DepowPreis im Depow-Shop
5,5 m4,12 kg159,95 €
7 m4,12 kg169,95 €
7 m mit drei Adaptern5,63 kg199,95 €
10 m5,17 kg189,95 €
15 m6,45 kg219,95 €
20 m (unser Testgerät)7,93 kg244,95 €
25 m9,12 kg274,95 €

Die richtige Länge ergibt sich aus dem Weg von der Steckdose zur Ladebuchse – nicht in Luftlinie, sondern so, wie das Kabel tatsächlich liegt, plus ein bis zwei Meter Reserve. Die 20 Meter unseres Testgeräts reichen auch dann, wenn die CEE-Dose in der Garage sitzt und das Auto in der Einfahrt steht oder die Ladebuchse auf der abgewandten Seite liegt. Für Reisen ist eine kurze Variante handlicher; wer beides will, wählt die Länge nach dem häufigsten Einsatz. Beim Laden mit hoher Leistung liegt das Kabel am besten locker ausgelegt statt eng aufgerollt in der Tasche.

Technische Daten im Überblick

Merkmaldé 11 kW Mobile Ladestation v2
Ladeleistungbis 11 kW dreiphasig (400 V, 16 A), einphasig bis 3,7 kW
In unserem Test10,4 kW bei 16 A (15,1 A je Phase, 229 V)
Stromstärke6, 8, 10, 13 oder 16 A, am Gerät oder per App
AnschlüsseCEE 16 A rot (5-polig) auf Typ 2; Adapter Schuko auf CEE 16 A
StartzeitVerzögerung 0,5 bis 8 Stunden am Gerät, Zeitfenster per App
Fehlerstromschutz30 mA Wechsel- und 6 mA Gleichfehlerstrom
SchutzfunktionenÜberstrom, Über- und Unterspannung, Kurzschluss, Übertemperatur, Blitz, Schutzleiterüberwachung
SchutzartSteuerbox IP66, Typ-2-Kupplung IP55, CEE-Stecker IP44
Betriebstemperatur−25 bis +50 °C
NormenEN 62752, EN 61851-1, CE
AnzeigeLC-Display 1,9 Zoll, LED-Leiste für den Status
AppTuya Smart oder Smart Life, WLAN nur 2,4 GHz, Bluetooth zur Einrichtung
Standbylaut Depow 1 bis 2 W, mit angestecktem Auto nach dem Laden etwa 3 W
Kabellaut Depow 5 × 2,5 mm², TPU-Mantel
Gesamtlänge5,5 / 7 / 10 / 15 / 20 / 25 m; Testgerät 20 m mit 1,5 m CEE-Zuleitung
Steuerbox220 × 95 × 57 mm
Gewicht20-m-Variante laut Depow 7,93 kg
LieferumfangLadestation, Adapter Schuko auf CEE, Halterung mit Schrauben und Dübeln, Typ-2-Steckerhalter, Tragetasche, wasserdichter Beutel, Kabelgriff, Mikrofasertuch, Anleitung
Garantie3 Jahre laut Depow
ArtikelnummerdeM2D11B20A_DL (20 m), EAN 6975828004087

Preis, Gutschein und Garantie

Im Depow-Shop kostet die dé 11 kW Mobile Ladestation v2 mit 20 Metern Gesamtlänge 244,95 Euro statt 334,95 Euro, also 27 Prozent weniger. Mit unserem Depow-Gutschein sinkt der Preis um weitere 10 Euro auf 234,95 €. Den Code deckt Ihr in unserer Depow Gutschein-Übersicht auf. Wir haben ihn im Warenkorb geprüft: Er greift auf die Ladestation, gilt ohne Mindestbestellwert und bis zum 31. Januar 2027.

Der Code lässt sich nicht mit anderen Rabattcodes kombinieren. Depow verschickt kostenlos aus einem deutschen Lager, gibt laut seinen Bedingungen drei Jahre Garantie und nimmt ungeöffnete, unbenutzte Ware innerhalb von 60 Tagen zurück. Je nach Länge kann es Vorbestellzeiten geben – den voraussichtlichen Versandtermin nennt die Produktseite. Wir prüfen den Preis täglich und halten diesen Bericht auf Stand.

Zur Einordnung: Mobile Ladestationen mit Adaptererkennung, Energiezähler und Solar-Schnittstellen kosten 600 bis 1.500 Euro. Die dé liefert das, worauf es beim Laden ankommt – 11 kW an der CEE-Dose, einstellbarer Strom, Zeitplan und Live-Werte – für einen Bruchteil davon, und das mit 20 Metern Kabel und einer Ausstattung, bei der Ihr nichts nachkaufen müsst.

Mit unserem Depow-Gutschein bis zum 31. Januar 2027 günstiger

334,95 € 244,95 € − 27 %

Mit 20 Metern Gesamtlänge kostet die Ladestation im Depow-Shop 244,95 €. Mit unserem Gutschein aus der Depow Gutschein-Übersicht zahlt Ihr bis zum 31. Januar 2027 234,95 € – ohne Mindestbestellwert, der Versand ist kostenlos.

Zur dé Mobile Ladestation

Ihr sucht Rabatte auf Wallboxen, Ladekabel oder Zubehör? Dann schaut in unsere geprüften Depow Gutscheine.

Für wen sich die dé 11 kW Mobile Ladestation lohnt

Kaufen, wenn …

  • Ihr eine CEE-16-A-Steckdose in Garage, Carport oder Werkstatt habt oder setzen lasst
  • Ihr zur Miete wohnt oder die Ladestation beim Umzug mitnehmen wollt
  • der Stellplatz weiter von der Steckdose entfernt liegt – es gibt bis zu 25 Meter
  • Ihr auch unterwegs laden wollt, an CEE oder notfalls an Schuko
  • das Laden per Zeitplan in günstige Stunden fallen soll
  • das Budget unter 300 Euro liegt

Lieber weitersuchen, wenn …

  • Ihr geeicht abrechnen müsst, etwa den Strom für einen Dienstwagen
  • das Auto ohne Bastelei automatisch mit Solarüberschuss laden soll
  • Euer Netzbetreiber eine steuerbare Ladeeinrichtung nach § 14a verlangt
  • Ihr ständig zwischen vielen Steckdosentypen wechselt und Adapter mit automatischer Stromgrenze wollt

Häufige Fragen zur dé 11 kW Mobile Ladestation

Lädt die dé Mobile Ladestation wirklich mit 11 kW?

Ja, an einer CEE-16-A-Steckdose und wenn das Auto dreiphasig lädt. In unserem Test lieferte die Ladestation bei 16 Ampere 10,4 kW, abgelesen in der App: 15,1 Ampere je Phase bei 229 Volt. Lädt das Auto nur einphasig, wie viele Plug-in-Hybride, sind es höchstens 3,7 kW.

Kann man die mobile Wallbox an eine normale Steckdose anschließen?

Ja, mit dem mitgelieferten Adapter von Schuko auf CEE. Dann lädt sie einphasig. Stellt vor dem Einstecken ins Auto höchstens 10 Ampere ein, das sind rund 2,3 kW – der Adapter teilt der Ladestation nicht mit, dass sie an einer Haushaltssteckdose hängt. Die Steckdose sollte in gutem Zustand sein und möglichst an einem eigenen Stromkreis hängen.

Ist eine mobile Wallbox meldepflichtig?

Ladeeinrichtungen müsst Ihr nach der Niederspannungsanschlussverordnung vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber melden, bis 12 kVA genügt die Meldung. Viele Netzbetreiber zählen mobile Ladestationen an der CEE-Dose ausdrücklich dazu. Wer regelmäßig zu Hause lädt, meldet sie deshalb am besten an – meist online und in der Regel kostenlos.

Brauche ich einen FI-Schutzschalter vom Typ B?

Nein. Die Ladestation erkennt Gleichfehlerströme ab 6 Milliampere selbst und schaltet ab. In der Hausinstallation genügt deshalb ein FI-Schutzschalter vom Typ A mit 30 Milliampere, den die Elektrofachkraft beim Setzen der CEE-Dose ohnehin vorsieht.

Darf die Ladestation im Regen liegen?

Laden im Regen ist kein Problem: Die Steuerbox ist nach IP66 geschützt, die Kupplung des Typ-2-Steckers nach IP55. Bei anhaltendem Starkregen sollte die Steuerbox nicht im Wasser liegen, dafür liegt ein wasserdichter Beutel bei. Der CEE-Stecker ist nach IP44 nur gegen Spritzwasser geschützt – die Steckdose sollte deshalb einen Klappdeckel haben oder überdacht sein.

Funktioniert die Ladestation auch ohne App?

Ja. Stromstärke und Startverzögerung stellt Ihr an den beiden Tasten der Steuerbox ein, das Display zeigt alle Werte. Die App braucht Ihr für Zeitfenster mit Start- und Endzeit, für Änderungen bei angestecktem Auto und für die Ladehistorie. Sie heißt Tuya Smart oder Smart Life und verbindet sich nur mit 2,4-GHz-WLAN.

Wie viel Strom verbraucht die Ladestation im Standby?

Laut Depow 1 bis 2 Watt, wenn kein Auto angeschlossen ist; das Display geht dann aus. Bleibt der Typ-2-Stecker nach dem Laden im Auto, sind es etwa 3 Watt, weil die Ladestation die Verbindung weiter überwacht.

Welche Nachteile hat eine mobile Wallbox?

Gegenüber einer fest installierten Wallbox fehlen der dé ein geeichter Zähler, eine Steuerschnittstelle für den Netzbetreiber und eine automatische Solarüberschussladung. Am Gerät lassen sich die Einstellungen nur vor dem Einstecken ins Auto ändern. Dafür kostet sie einen Bruchteil, braucht keine feste Montage und kommt beim Umzug oder in den Urlaub mit.

Was kostet die dé 11 kW Mobile Ladestation und gibt es einen Gutschein?

Mit 20 Metern Gesamtlänge kostet sie im Depow-Shop 244,95 Euro, die kürzeste Variante mit 5,5 Metern 159,95 €. Mit unserem Depow-Gutschein sinkt der Preis bis zum 31. Januar 2027 um 10 Euro, für die 20-Meter-Variante also auf 234,95 € – ohne Mindestbestellwert. Den Code und weitere geprüfte Angebote findet Ihr in unserer Depow Gutschein-Übersicht.

Fazit: 11 kW zum Mitnehmen – ohne Wallbox-Preis

Die dé 11 kW Mobile Ladestation v2 hält, was sie verspricht. An der CEE-Steckdose lud sie unser Testauto mit 10,4 kW – praktisch die volle Leistung eines 11-kW-Bordladers. Die Stromstärke lässt sich in fünf Stufen anpassen, Startverzögerung am Gerät und Zeitfenster in der App legen das Laden in günstige Stunden, und die App zeigt alle Werte live. Dazu kommt eine Ausstattung, bei der nichts fehlt: Schuko-Adapter, Halterung, Steckerhalter, Tasche und Beutel.

Die Abstriche sind die einer mobilen Ladestation dieser Preisklasse: Am Gerät sind die Einstellungen festgelegt, sobald das Auto hängt, den Schuko-Adapter erkennt die Ladestation nicht selbst, und für geeichte Abrechnung oder netzdienliche Steuerung fehlen Zähler und Schnittstelle. Wer damit leben kann – und das sind die meisten privaten Nutzer –, bekommt hier sehr viel Ladestation fürs Geld.

Für 244,95 Euro, mit unserem Depow-Gutschein bis zum 31. Januar 2027 für 234,95 €, ist die dé Mobile Ladestation eine klare Empfehlung für alle, die eine CEE-Steckdose haben oder unterwegs laden wollen. Wer Solarüberschuss automatisch nutzen, geeicht abrechnen oder vom Netzbetreiber steuern lassen muss, greift zur fest installierten Wallbox oder zu einem deutlich teureren Mobilsystem.

4,6/5 Gesamtwertung

Volle Leistung, volle Ausstattung

10,4 kW im Test, Stromstärke in fünf Stufen, Zeitplan und Live-Werte in der App, dazu Schuko-Adapter, Halterung und Tasche – für 244,95 Euro mit 20 Metern Kabel ein sehr starkes Paket. Abzüge gibt es für Einstellungen, die sich am Gerät nur vor dem Einstecken ändern lassen, die fehlende Adaptererkennung und den fehlenden geeichten Zähler.

Mit unserem Depow-Gutschein sparen

244,95 € für 20 Meter, mit unserem Gutschein aus der Depow Gutschein-Übersicht bis zum 31. Januar 2027 234,95 € – kostenloser Versand aus Deutschland und drei Jahre Garantie.

Zur dé Mobile Ladestation

Weitere Angebote für Wallboxen und Ladekabel findet Ihr in unseren geprüften Depow Gutscheinen.

Weitere Testberichte unserer Redaktion

Alle Testberichte im Überblick →

So haben wir getestet

Die dé 11 kW Mobile Ladestation v2 hat uns Depow für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Wertung und Fazit hat allein unsere Redaktion festgelegt.

Die Ladestation liegt unserer Redaktion in der Variante mit 20 Metern Gesamtlänge vor; alle Fotos und App-Ansichten in diesem Beitrag zeigen unser eigenes Gerät. Lieferumfang, Verarbeitung, Tasten, Display und App haben wir selbst ausprobiert und am 27.10.2026 ein Elektroauto mit 11-kW-Bordlader an einer CEE-16-A-Steckdose geladen, mit 10 und mit 16 Ampere. Die Messwerte haben wir am Display der Steuerbox und in der App abgelesen, Firmware-Stand V2.9.3. Schutzarten, Normen, Temperaturbereich, Standby-Verbrauch, Gewichte und Garantie sind Angaben von Depow aus Shop und Anleitung; die Ladezeiten in der Tabelle sind eigene Richtwerte. Den Depow-Gutschein haben wir am 27.10.2026 im Warenkorb des Depow-Shops auf die 20-Meter-Variante geprüft.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Werbelinks zum Depow-Shop. Kommt über einen dieser Links ein Kauf zustande, erhalten wir eine Provision. Für Euch ändert sich am Preis nichts. Unsere Bewertung entsteht unabhängig davon. Alle Preise, Rabatte und Herstellerangaben entsprechen dem Stand vom 27.10.2026 und können sich ändern.

Beliebteste Gutscheine
Logo